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Fluorierungsverfahren
Bei der Gasphasenfluorierung wird, je nach Produkt, mit dem Inline- oder Offline-Verfahren gearbeitet.
Das Offline-Verfahren findet in einer Vakuumkammer statt, in die die Teile, wie z.B. Kondensatorbecher, Lüftergitter, Scheibenführungsprofile uva. mit Körben, Gitterboxen oder speziellen Gestellen eingebracht werden. Anschließend wird Vakuum gepumpt, das Fluor/Stickstoffgemisch zugeführt und die Aktivierung läuft ab.
Im Anschluss an die Vorbehandlung wird die Kammer mehrmals evakuiert
und mit Umgebungsluft gespült, um die Fluorkonzentration im Kammerinneren weit unterhalb des AGW-Wertes zu bringen. Somit ist ein sicheres Arbeiten gewährleistet.
Die Restgase werden durch einen Calciumcarbonat-Absorber geleitet und dort zu Flussspat neutralisiert.
Die Auslegung der Kammergröße hängt von den vorzubehandelnden Teilen ab.
Selbst in großen Kammern von mehreren Kubikmetern Rauminhalt werden die
Oberflächen aller Teile gleichmäßíg fluoriert, ohne dass eine Hinterschneidung oder eine Verschattung zweier benachbarter Teile auftritt.
Kleinteile und elastomere Formteile werden als Schüttgut in einer rotierenden Innentrommel optimal vorbehandelt.
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