• Versuche im Technikum in Ihrem Beisein
  • Oberflächenaktivierung mit Fluor
  • stark & nachhaltig
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    Fluorierungsverfahren

    Bei der Gasphasenfluorierung wird, je nach Produkt, mit dem Inline- oder Offline-Verfahren gearbeitet.

    Das Offline-Verfahren findet in einer Vakuumkammer statt, in die die Teile, wie z.B. Kondensatorbecher, Lüftergitter, Scheibenführungsprofile uva. mit Körben, Gitterboxen oder speziellen Gestellen eingebracht werden. Anschließend wird Vakuum gepumpt, das Fluor/Stickstoffgemisch zugeführt und die Aktivierung läuft ab.

    Im Anschluss an die Vorbehandlung wird die Kammer mehrmals evakuiert und mit Umgebungsluft gespült, um die Fluorkonzentration im Kammerinneren weit unterhalb des AGW-Wertes zu bringen. Somit ist ein sicheres Arbeiten gewährleistet.

    Die Restgase werden durch einen Calciumcarbonat-Absorber geleitet und dort zu Flussspat neutralisiert.

    Die Auslegung der Kammergröße hängt von den vorzubehandelnden Teilen ab.

    Selbst in großen Kammern von mehreren Kubikmetern Rauminhalt werden die Oberflächen aller Teile gleichmäßíg fluoriert, ohne dass eine Hinterschneidung oder eine Verschattung zweier benachbarter Teile auftritt.

    Kleinteile und elastomere Formteile werden als Schüttgut in einer rotierenden Innentrommel optimal vorbehandelt.

     

     

    Inline Anlage
     
     

    Beim Inline-Verfahren können u.a. technische Textilien, Kunststofffolien, Schäume und Vliesse aktiviert werden. Bei dieser Anwendung wird von Rolle zu Rolle gearbeitet und die Bahn durchläuft die Kammer mit dem reaktiven Medium.

    Die Fluorierung ist ein Prozess, der in der Regel bei Raumtemperatur durchgeführt wird.

    Bestimmend für das erzielbare Ergebnis sind die Parameter Fluorkonzentration, Zeit, bzw. Durchlaufgeschwindigkeit.


    Aufwickler
     
      Den neuesten Sicherheitsstandards für die Anwendung von Fluorgemischen wird beim Bau der Anlagen Rechnung getragen.